Die Energiegewinner haben sich am vergangenen Samstag (1.12.2018) an den gleichzeitig in Köln und Berlin stattfindenden Anti-Kohle-Demonstrationen beteiligt.

„Kohle Stoppen! Klimaschutz Jetzt!“

Unter obigen Motto gingen am Morgen des 1. Dezember in Köln und Berlin zeitgleich 36.000 Menschen für einen engagierten Kohleausstieg und gegen das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz auf die Straße. Das Energiegewinner-Team hat an beiden Demonstrationen in Köln und Berlin teilgenommen. Die zentralen Forderungen der Demonstrierenden umfassen die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und einen schnellen Kohleausstieg. Getragen wurden die beiden Demonstrationen von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen. Zum Trägerkreis gehörten unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt, Greenpeace e.V., WWF Deutschland und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU).

Doppel-Demonstration an zwei bedeutenden Standorten

Die Demonstrationen fanden an zwei bedeutenden Standorten statt. Köln liegt vor den Toren des größten Braunkohlereviers in Europa und in der Nähe des in diesem Jahr zum Symbol des Kohleausstiegs gewordenen Hambacher Forstes. Berlin ist Sitz der Bundesregierung und damit ein vor allem politisch bedeutender Veranstaltungsort. Start und Ziel der Demonstration in Berlin war das Kanzleramt, wo sich 16.000 Menschen zusammenfanden. An der Deutzer Werft in Köln trafen sich über 20.000 Menschen. In beiden Städten wollten die Menschen zeigen, dass ein sozialverträglicher und schneller Kohleausstieg und der Einsatz für eine saubere Energiezukunft von einer breiten Masse in der Bevölkerung unterstützt wird.

Gemeinsam für die Energiewende

Einige der Teilnehmer verkleideten sich als brennende Bäume oder auch als Gewitterwolken. So wollten sie auf die Folgen hinweisen, die die Kohleverstromung auf das Klima und die Umwelt hat. In Köln demonstrierten die Menschen darüber hinaus auch für den Erhalt des Hambacher Forstes, den der Energiekonzern RWE wegen des Braunkohleabbaus roden will. Kurz vor der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Kattowitz, die zwei Tage später begann, setzen sich die Menschen in Köln und Berlin noch einmal für das Ende des Kohlestroms und eine echte Energiewende ein. Auf der Klimakonferenz geht es unter anderem darum, Regeln zu schaffen, mit denen die Handlungen der einzelnen Staaten im Bezug auf die Pariser Klimaziele von 2015 vergleichbar und somit messbar werden. Staaten, die sich nicht an das Pariser Klimaabkommen halten, sollen so in Zukunft öffentlich an den Pranger gestellt werden.

Initiative „Sonne statt Kohle“

Mit unserem Engagement wollen wir einerseits den Kohleausstieg fördern und beschleunigen. Andererseits haben die Energiegewinner darüber hinaus das Ziel, sinnvolle Alternativen zum Atom- und Kohlestrom aufzuzeigen. Unter dem Motto „Sonne statt Kohle“ haben wir gemeinsam mit dem Bündnis Bürgerenergie eine Initiative ins Leben gerufen. Auf der Demo hat unser Team in diesem Rahmen über Möglichkeiten informiert, die die Solarenergie für jeden zugänglich machen und gängige Vorurteile entkräftet. Die Beteiligungsmodelle der Energiegewinner eG ermöglichen es eben nicht nur Hausbesitzern, sondern auch Mietern von den Vorteilen der erneuerbaren Energien zu profitieren. Im Vordergrund stehen für uns dabei einfache und unkomplizierte Beteiligungsmodelle sowie die Förderung einer dezentralen Energieversorgung.